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Gesundheitsrisiken der Globalisierung

Neue Dimensionen von Krankheiten und gesundheitliche Kollateralschäden

Hans Jochen Diesfeld

Die "Globalisierung" von Gesundheitsproblemen fällt zusammen mit den europäischen Expansionsbestrebungen und der Ausdehnung des Handels zu Beginn der Neuzeit. Je intensiver und schneller der globale Verkehr geworden ist, um so schneller haben "lokale" Gesundheitsprobleme überregionale oder globale Dimensionen angenommen. Es gibt aber auch positive Auswirkungen der Globalisierung der Gesundheit.

Die Pest ist das klassische Beispiel einer "Wanderseuche" aus Asien. Dort wütete sie in immer wiederkehrenden, verheerenden Epidemien bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Der letzte kleinere Ausbruch 1994 in Gujarat (Indien) ist noch in Erinnerung.

Ihre erste Erwähnung findet die Pest in Europa in Athen zwischen 430 und 427 v. C., während eines Kriegs mit Sparta. Die nächste Erwähnung ist die so genannte Justinianische Pest anno 542 n. C. , die sich von Konstantinopel aus in Wellen über ganz Europa verbreitete, bis sie nach 200 Jahren erlosch. Sie veränderte das damalige Europa und markiert den Übergang von der Antike zum Mittelalter. Die dritte europäische Pest-Epidemie, der "Schwarze Tod", Mitte des 14. Jahrhunderts war sie auf den Handelswegen der Seidenstrasse aus Asien gekommen und raffte innerhalb eines knappen Jahrzehnts ein Viertel der europäischen Bevölkerung dahin. Diese dritte Pandemie markiert den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit. Von dieser Zeit an wurde die Pest bis zum Ende des 17. Jahrhunderts immer wieder auf den klassischen Handelswegen nach Europa eingeschleppt.
 

Pest, Cholera und Syphillis

Weitere Beispiele von gesundheitlichen Auswirkungen der Globalisierung lieferten die spanischen, portugiesischen und später britischen und französischen Eroberer der "Neuen Welt". Sie schleppten ab 1492 typische europäische Infektionskrankheiten der damaligen Zeit nach Amerika ein. Man schätzt, dass damals über 90 Prozent der Bevölkerung durch eingeschleppte Seuchen zu Grunde gingen. Es waren typische "europäische" Erreger, wie Pocken, Masern, Grippe, Pest, Tuberkulose, Fleckfieber, Cholera und Malaria, die es in Amerika zu dieser Zeit noch nicht gab. Im Gegenzug brachten spanische Soldaten ab 1495 aus Lateinamerika die Syphilis nach Europa. Ab 1788 führte die Eroberung Australiens zu ähnlichen Dezimierungen der autochthonen Bevölkerung.

Pocken- und Choleraepidemien waren bis ins 19. Jahrhundert Nebeneffekte der europäischen Expansion in Asien und der Beschleunigung des Verkehrs auf dem Seeweg und mit der Eisenbahn. Entlang der Neubaustrecken der transkontinentalen Eisenbahnen in Russland, Indien oder Ostafrika breiteten sich diese Seuchen durch die rekrutierten Zwangsarbeiter aus. Die Reisenden, vor allem Truppentransporte setzten dies im Lauf der Jahre fort. Die Verkürzung der Reisezeit im Vergleich zu Handelskarawanen ließen auch eine längere Inkubationszeit als Ausbreitungshemmnis in den Hintergrund treten.

Die berühmte letzte Choleraepidemie in Hamburg 1892, die innerhalb von sechs Wochen 17.000 Erkrankte und 8.500 Tote zur Folge hatte, wurde ausgelöst durch Cholera infizierte Flüchtlinge, die sich vor einem der zaristischen Juden-Pogrome in Sicherheit brachten und in Hamburg auf eine Passage nach Amerika warteten. Bei ihrer Ankunft in Halifax erlangten sie die Berühmtheit, Cholera erstmals nach Amerika importiert zu haben. Das zweite Mal wurde 100 Jahre später, 1991, Cholera von japanischen Fischern in Lima, Peru, "angelandet", woraufhin sie sich rasend schnell über den gesamten lateinamerikanischen Kontinent verbreitete, ein eindeutiger Effekt internationalen Fischfangs sowie katastrophaler Hygieneverhältnisse auf einem ganzen Kontinent, am Ende des 20. Jahrhunderts.

Aus tropenmedizinischer Sicht war die Jagd der Kolonialmächte nach Rohstoffen ein ebensolcher "Globalisierungsprozess", wie wir ihn heute in einer neuen wirtschafts- und geopolitischen Dimension mit Stellvertreterkriegen etwa in Angola, Kongo, Ruanda oder Sudan erleben.

Einen besonders tragischen Effekt auf Gesundheit und die Verbreitung von Krankheiten hatte der Sklavenhandel und nach dessen Unterbindung die Verschleppung von indischen Bauern in Schuldknechtschaft (bonded labour) nach Afrika und in die Karibik. Die folgende koloniale und post-koloniale Entwicklung von Bergbau, Agro-Industrie, Industriegebieten und urbanen Zentren führt zu einer massiven Arbeitsmigration mit all ihren sozialen Folgen: Zerreißen von Familienstrukturen und gleichzeitiger Verarmung des bäuerlichen Hinterlandes. Die vor allem im südlichen Afrika explodierende HIV/Aids-Pandemie ist Folge und Ursache dieser Entwicklung.

Es gäbe Beispiele ohne Ende, die Rolle großräumiger Mobilität in Folge von früheren "Globalisierungsprozessen" als Ursache der Übertragung von Krankheiten zu belegen.

Die im Zusammenhang mit der Vogelgrippe wieder in Erinnerung gerufene Grippe-Pandemie von 1918 als mittelbare Folge des "Ersten Weltkriegs" wäre ein anderes Beispiel.

Chancen und Risiken

Positive Auswirkungen des derzeit laufenden Prozesses der Globalisierung auf die Gesundheit sind mit Sicherheit das extrem beschleunigte Kommunikationssystem der WHO, das es ermöglicht, in wenigen Stunden auf neue Erkrankungen zu reagieren. Heute ist die Informationsübermittlung, ein funktionierendes Meldesystem vorausgesetzt, schneller als die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Krankheiten, wenn diese nicht mit dem Flugzeug transportiert werden, wie dies nachweislich bei Malaria, Tuberkulose, Influenza oder SARS passiert ist. Von diesem Frühwarnsystem profitiert auch Deutschland.

Die internationalen Organisationen, auch die Europäische Kommission ermöglichen es, Medikamente, medizinische Ausrüstung und wissenschaftliche Erkenntnisse auf schnellstem Weg dort hinzubringen, wo sie dringend benötigt werden. Nicht nur die Naturkatastrophen des letzten Jahres haben dies gezeigt.

Neue Arzneimittel können heute mit Hilfe weltweiter multizentrischer Studien sehr viel rascher auf unerwünschte Wirkungen geprüft werden, als dies früher der Fall war, als jeder Arzt und jedes Land erst einmal lange Zeit auf seltene Nebenwirkungen warten musste, weil die Behandlungszahlen viel zu klein waren.

Globalisierung, auch der medizintechnischen und pharmazeutischen Produkte und Dienstleistungen wird meist als eine Gelegenheit der Integration und des Zugangs zu moderner Medizin gesehen . Doch wer hat letztlich Zugang?

Kollateralschäden

Als global werden Gesundheitsprobleme bezeichnet, die für uns eine "Gefahr von außen" darstellen, oder die von solch umfassender Bedeutung sind, dass sie ohne internationale Kooperation und Solidarität auf nationaler und lokaler Ebene allein nicht zu lösen sind. Ihre Abgrenzung gegen Gesundheitsprobleme, die in unmittelbarem Zusammenhang mit Globalisierungsprozessen stehen, ist nicht in allen Fällen möglich. Hierzu gehören längst nicht mehr nur übertragene Infektionskrankheiten und die großen Seuchen, die internationale Abkommen erforderlich gemacht haben. Auch andere, nicht infektiöse Gesundheitsstörungen müssen in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden.

Die weltweite Standardisierung von Ess- und Trinkgewohnheiten ("Coca Colisierung" und "McDonaldisierung" als Stichworte), der internationale Konsumdruck von Alkohol, Nikotin und harten Drogen führen zu einer Globalisierung der damit verbundenen gesundheitlichen Probleme. In den späten 70er Jahren kämpfte die WHO zusammen mit einigen Nicht-Regierungsorganisationen erfolgreich gegen die unlauteren Methoden der internationalen Nahrungsmittelindustrie (u. a. Nestlé, Danone), künstliche Säuglingsnahrung den Müttern in Entwicklungsländern als Statussymbol zu oktroyieren, mit tödlichen Folgen verschiedenster Ursachen.

Seit Jahrzehnten "beglückt" die Pharma-Industrie die Entwicklungsländern auch mit Arznei- und Stärkungsmitteln, deren Wirkung zweifelhaft und die in Europa obsolet sind, oder die in Entwicklungsländern keinen Nutzen haben - eine Sonderform von Müllexport, der ein Kapitel für sich wert wäre. Das Problem ist vor allem, dass weder die Regierungen noch die Bevölkerung in der Lage sind, sich hier entsprechend dagegen zu wehren. Dies gilt vor allem für eine Preispolitik, die in diesen Ländern völlig inakzeptabel ist. Auch hier stellen die WHO und verschiedene engagierte Gruppen wie etwa "Health Action International" oder "BUKO- Pharmakampagne" in Deutschland erfolgreich Öffentlichkeit her und kämpfen beständig gegen derartige Praktiken.


Tabak-Epidemie

Die WHO versucht auch verzweifelt, gegen die "Globalisierung der Tabak-Epidemie" (WHO 2003) der internationalen Tabakindustrie zu kämpfen. Die Entwicklungsländern, in denen inzwischen die wichtigsten Absatzmärkte liegen, können sich kaum dieser Seuche erwehren. Dass die deutschen Gesundheits- und Verbraucherschutzminister jeglicher Couleur seit Jahren diesen Kampf unterlaufen, ist ein Skandal und zeigt nur einmal mehr die Abhängigkeit der Politik von der Industrie.

Internationale, hochsubventionierte Fischereiflotten plündern küstennahe Fischgründe an der afrikanischen und pazifischen Küste, wobei nur die vermarktbaren Fische verwendet, aber 70 - 80 Prozent des Fangs verklappt werden, also verloren sind. Die traditionelle Küstenfischerei ist infolgedessen nicht mehr in der Lage, den Eiweißbedarf der wachsenden Küstenstädte zu decken. An deren Stelle tritt das früher verschmähte "Bushmeat", ein Oberbegriff für Hunderte verschiedener Arten von wildlebenden Wirbeltieren, die in der Größenordnung von Tausenden von Tonnen pro Jahr gejagt und vermarktet werden. Diese Jagd geht einher mit der Kahlschlagmaschinerie europäischer und japanischer Holzkonzerne.

Durch beide Praktiken wird ein intensiver Kontakt zwischen Wildtieren und den Menschen hergestellt. Dies begünstigt wiederum die Übertragung tierpathogener Erreger auf den Menschen . Die Folge hiervon sind z. B. die gefürchteten Ausbrüche von hämorrhagischem Lassa- und Ebola-Fieber, möglicherweise aber auch die Übertragung des HIV-Virus von Affen in die menschliche Population. Auch dies wieder ein Beispiel der mittelbaren Auswirkung der Globalisierungseffekte auf die Gesundheit.

Die Überschwemmung des Weltmarkts mit hochsubventionierten Agrarprodukten der USA und der Europäischen Union sind eines der größten Entwicklungshemmnisse der Entwicklungsländer und somit mittelbar für Armut und Krankheit verantwortlich. So gibt es zahlreiche "Kollateralschäden" der Globalisierung, die sich mittel- oder unmittelbar auf die Gesundheit auswirken, und zwar schon lange bevor der Begriff "Globalisierung" en vogue war.

Kaskade von Lohndumping

Auch der Technologietransfer, der Transfer von Produktion und Produktionsverfahren mit dem Ziel der Senkung der Produktionskosten ist ein zweischneidiges Schwert. Ohne die Übertragung der in Industrieländern gültigen gesetzlichen und technischen, sozial- und arbeitshygienischen Schutzvorkehrungen beinhaltet dies nachweislich erhebliche gesundheitliche Gefahren. Die Schaffung von Arbeitsplätzen im industriellen und handwerklichen Sektor als wichtiges Mittel der Armutsbekämpfung ist dringend gewünscht. Die niedrigen Produktionskosten, der primäre Anreiz der Unternehmer werden zu Lasten der Arbeits- und Sozialbedingungen erzielt. Zahlreiche Beispiele finden sich in allen Industrien, die sich auf billige Arbeitskräfte stützen, vor allem in der Textil- und Lederindustrie, aber auch in der Agro-Industrie und der Tierproduktion. Es hat sich eine Kaskade von Lohndumping von Industrie- zu Schwellenländern und zu immer noch ärmeren Ländern entwickelt. Diese Form der Globalisierung zur Profitmaximierung ist einer der schlimmsten Auswüchse der Globalisierung und ein wesentliches Argument der Globalisierungsgegner, einschließlich der Gewerkschaften, die hier eine Quelle unserer Arbeitslosigkeit sehen.

Eine segensreiche, wenn auch nur mühsam voranschreitende Funktion hat hier das Internationale Arbeitsamt (ILO) in Genf, das sich bereits seit 1919 für gesunde und sozial verträgliche Arbeitsbedingungen einsetzt, vor allem auch gegen Kinderarbeit kämpft und die Arbeitsbedingungen von Frauen, insbesondere von Schwangeren zu verbessern sucht.


Vogelgrippe

Die jüngste Ausbreitung der Vogelgrippe ist zunächst ein globales Gesundheitsproblem der Zugvögel und von Geflügel, vor allem in der Massentierhaltung und nicht des Menschen. Ein möglicher Katalysator für eine solche Entwicklung wird in der industriellen Massentierhaltung in Asien gesehen, in der das Virus beste Verbreitungs- und Mutationsbedingungen vorfindet. Ein Überspringen des aviären H5N1-Virus und eine Mutation in eine menschenpathogene Variante sowie ihre Übertragung von Mensch zu Mensch stehen als Menetekel einer neuen Influenza A-Pandemie an der Wand.

Guangdong ist nicht nur das Zentrum der chinesischen Industrialisierung, dessen Produkte den Weltmarkt überschwemmen und deren sich die westlichen Industrien bedienen. Auch findet sich hier eine Kumulation von Massentierhaltung unvorstellbaren Ausmaßes. Hunderte von Millionen Geflügel werden unter Bedingungen gehalten, in deren Vergleich sich die europäischen Geflügelindustrien wie Sanatorien ausnehmen. Zu den Schlüsselparametern für das Auftreten der Geflügel-Influenza gehören nicht nur die Dichte der Tierpopulationen, sondern auch die Bevölkerungsdichte und der enge Mensch-Geflügel-Kontakt, wie er in der Türkei demonstriert wurde. Intensive Schweinehaltung, unter Ausnutzung des Geflügelkots als Schweinefutter schließt die Kette, über die sich das Vogelgrippe-Virus eines Tages auch an den Menschen adaptieren könnte.

Eine Übertragung und Verbreitung des ursprünglich aus wild lebenden Wasservögeln stammenden Virus in kommerzielle Geflügelbestände ist zunächst ein wirtschaftliches Desaster, aber möglicherweise auch ein Krankheitsrisiko, wenn das Virus in adaptierter Form auf den Menschen überspringt und sich in der menschlichen Population, unabhängig vom Geflügel verbreitet. Bei den bisher weltweit bestätigten ca. 200 Fällen menschlicher Infektionen, die bei sehr engem Tier-Mensch-Kontakt zu Stande gekommen waren, lag die Sterblichkeit immerhin bei 50 Prozent. Während wir alle gesetzlichen, diagnostischen und veterinärhygienischen Maßnahmen ergreifen können, sind die Länder Afrikas, die inzwischen ebenfalls stark betroffen sind, diesem Problem gegenüber völlig hilflos ausgeliefert. Geflügel spielt ökonomisch und in der Ernährung eine ungeheuer große Rolle. Ob und in welchem Umfang illegaler Tierhandel als ökonomisches Globalisierungsphänomen hierbei eine Rolle spielt, ist noch nicht endgültig geklärt. Ähnliche explosive Verhältnisse finden sich in Vietnam, Thailand und Indonesien. Wenn es nicht die kompetenten Virologen in Hongkong und in der WHO gäbe, dann wäre diese Bombe vielleicht bereits explodiert.


Gefährliche Bagatellisierung

Wenn wir Globalisierung unter gesundheitlichen Aspekten betrachten, können wir feststellen, dass Globalisierung weder ein neues Phänomen ist, noch ein rein ökonomisches. Globalisierung wird nicht nur durch das Tempo der Entwicklung und Verbreitung technologischer Neuerungen und durch die politisch gewollte Liberalisierung der Märkte ermöglicht. Globalisierung folgt in erster Linie wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen. Globalisierung ist bis heute zutiefst geprägt durch die ökonomische und politische Dominanz des "Westens", nach dessen Spielregeln sie abläuft. Wie lange noch ?

Während es sehr wohl in Bezug auf Gesundheit und Gesundheitssicherung eine Reihe von Vorteilen und positiven Beispielen der Globalisierung gibt, sind aber auch hier erhebliche negative Effekte zu erkennen, sowohl in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart. Es ist bemerkenswert, wie sehr gerade die negativen gesundheitlichen Effekte als "Kollateralschäden" der wirtschaftlichen Effekte der Globalisierung vor allem für die Niedrig-Lohn-Länder bagatellisiert werden. Dass diese eines Tages auch auf den "Westen" zurückschlagen können, lehrt uns vielleicht einmal die Vogelgrippe.

 

Literatur

Diamond, J (2003): Arm und Reich, die Schicksale menschlicher Gesellschaften, S. Fischer Verlag, Frankfurt

World Health Organization (2005): Globalization, trade and health: www.who.int/trade/en

Davis, M. (2005): Vogelgrippe. Zur gesellschaftlichen Produktion von Epidemien, Assoziation A Verlag, Berlin

Hans Jochen Diesfeld, Prof. Dr. med., Arzt für Innere Medizin und Tropenmedizin, war 1976 bis 1997 Ärztlicher Direktor der Abteilung für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen am Klinikum der Universität Heidelberg und u.a. Mitglied des Scientific and Technical Advisory Committe (STAC) des UNDP/World Bank/WHO Special Programme for Research and Training in Tropical Diseases.

eins Entwicklungspolitik 15-16-2006